Difference between revisions of "Hamburg Minorities"

From FamilySearch Wiki
Jump to: navigation, search
(Replaced content with 'Hamburg was one of the cities to take in Huguenots. Read a historical account here: http://www.sankt-ansgar-schule.de/images/912c4697c4b65d17f5dab6779b401ba2.pdf <br> Th…')
Line 6: Line 6:
  
 
Their records are housed in the Staatsarchiv Hamburg.  
 
Their records are housed in the Staatsarchiv Hamburg.  
 
521-3 Französisch-Reformierte Gemeinde<br>1685-1908; 1,5 m; Bestandsverzeichnis<br>Zwischen 1572 und 1588 kamen zahlreiche Calvinisten aus Frankreich und den Niederlanden<br>nach Hamburg. Da ihnen in der Stadt die Religionsausübung untersagt wurde,<br>erhielten sie vom Grafen von Holstein-Pinneberg d ie Erlaubnis, Pred igthäuser und<br>Pastorat auf der Kleinen Freiheit zu errichten. Hier wurde deutsch, niederländisch und<br>französisch gepredigt. 1686 wurde aufgrund von Spannungen in der Gemeinde eine<br>Trennung nach den Sprachen verfügt. 1716 wurde die Hamburger von der Altonaer<br>Gemeinde abgetrennt; von der Hamburger Gemeinde trennte sich wiederum 1761 der<br>französische Teil. 1785 wurde vom Senat die Konzession zur freien Religionsausübung<br>erteilt, 1860 die volle Religionsfreiheit wirksam. 1963 bildete sich die<br>Nichtlutherische und freikirchlich-lutherische christliche Gemeinden 333<br>Evangelisch-reformierte Stadtsynode und 1976 schlossen sich die drei Gemeinden<br>wieder zusammen.<br>Von der Französisch-Reformierten Gemeinde sind neben den Konsistorialprotokollen<br>und einem Briefkopiebuch die Rechnungsbücher der Kirchenältesten bzw. Diakonen<br>und Kassenbücher, dann aber vor allem die Tauf-, Konfirmations-, Heirats- und Beerdigungsregister<br>überliefert. - Das umfangreiche Schriftgut der Deutsch-Evangelisch-<br>Reformierten Gemeinde gliedert sich in: Gemeinde im Allgemeinen, Leitung und<br>Beamte der Gemeinde, Gottesdienst und Gemeindeleben, Kirchenbücher, Gebäude,<br>Begräbnisplätze, Einkünfte und Schulwesen.<br>(LS)<br>521-4 Deutsch-Evangelisch-Reformierte Gemeinde<br>1588-1947; 16,0 m; Bestandsverzeichnis<br>s. 521-3<br>521-5 Mennonitengemeinde<br>1550,1620-1983; 9,3 m; Bestandsverzeichnis<br>Die ersten Mennoniten kam um 1570 aus den Niederlanden nach Hamburg. Zuerst<br>erhielten die in Altona ansässig Gewordenen das Recht zur Gottesdienstausübung; dort<br>konnte in der Großen Freiheit auch eine Kirche gebaut werden. Bis 1682 gab es drei<br>Mennonitengemeinden nebeneinander. Seit 1726 unterhielt die Gemeinde h auptamtliche<br>Prediger. Erst um 1800 setzte sich Deutsch als Gottesdienstsprache durch. Die<br>bürgerliche Gleichstellung erreichten die Hamburger Mennoniten 1814. Der Schwerpunkt<br>blieb aber Altona, wo 1914-1915 eine neue Kirche in der Mennonitenstraße<br>gebaut wurde.<br>Der umfangreiche Best. gliedert sich in Gemeindevorstand, Pastoren und Gemeindebedienstete,<br>Steuern und Abgaben, Archiv und Bibliothek, Rechnungsführung, Liegenschaften<br>und Hypotheken, Bauten und Siedlungen, Personenstandswesen, Sozialwesen<br>und Stiftungen, Beziehungen zu anderen Religionsgemeinschaften, Auswärtige Gemeinden,<br>Schriftgut mennonitischer Familien sowie Predigten und Vorträge.<br>Hinweis: 424-88/50 van der Smissen<br>(LS)<br>521-6 Kirche des English Court<br>1617-1807; 0,2 m; Bestandsverzeichnis<br>Die Kirche der in einem "court" (Hof) organisierten "Merchants Adventurers" in Hamburg<br>war eine
 
  
 
[[Category:Hamburg]]
 
[[Category:Hamburg]]

Revision as of 19:00, 31 December 2009

Hamburg was one of the cities to take in Huguenots. Read a historical account here:

http://www.sankt-ansgar-schule.de/images/912c4697c4b65d17f5dab6779b401ba2.pdf


Their records are housed in the Staatsarchiv Hamburg.